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Farbbedarf

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Wandfarbe berechnen

Die Formel ist einfach: Fläche × Anstriche ÷ Ergiebigkeit. Entscheidend sind die Ergiebigkeit, die auf dem Eimer steht, und der Untergrund.

1. Fläche ermitteln

Wandfläche = Raumumfang × Raumhöhe. Türen und Fenster ziehst du ab, kleine Öffnungen unter etwa einem halben Quadratmeter lässt du drin – sie gleichen den Mehrverbrauch an Kanten aus. Wie du richtig misst: Raum ausmessen.

2. Ergiebigkeit vom Eimer ablesen

Die Ergiebigkeit gibt an, wie viele Quadratmeter ein Liter je Anstrich schafft – bei Innenfarben meist etwa 6 bis 8 m²/l. Sie hängt mit dem Deckvermögen nach DIN EN 13300 zusammen: Der Hersteller gibt an, bei welcher Ergiebigkeit seine Farbe welche Deckvermögensklasse erreicht (Klasse 1 deckt am besten, Klasse 4 am schlechtesten). Rechne mit der Ergiebigkeit, die zur angegebenen Klasse gehört.

3. Untergrund und Anstriche

Glatte, schon gestrichene Wände saugen wenig. Raufaser und Putz brauchen mehr, rauer oder neuer Putz und frischer Gipskarton deutlich mehr. Der Rechner nimmt dafür Faktoren von 1,0 / 1,15 / 1,3 an. Bei Farbwechsel, kräftigen Tönen oder fleckigem Untergrund sind zwei, manchmal drei Anstriche nötig; saugende Untergründe brauchen oft zuerst eine Grundierung.

Beispiel

Wohnzimmer 5 × 4 m, Höhe 2,5 m, eine Tür, zwei Fenster, Raufaser, zwei Anstriche, Ergiebigkeit 7 m²/l, 10 % Reserve:

Mit eigenen Maßen rechnen

Eimergröße wählen

Ein großer Eimer ist je Liter meist günstiger als mehrere kleine. Der Rechner sucht deshalb nicht stur die kleinste Menge, sondern eine Kombination mit wenig Rest und wenigen Eimern. Angebrochene Farbe hält gut verschlossen und frostfrei gelagert oft lange – praktisch für spätere Ausbesserungen.

Quellen

Stand: November 2026. Richtwerte ohne Gewähr – maßgeblich sind die Angaben auf Gebinde, Rolle oder Paket.